100% Hochprozentig - "Brennsonntag" im Fuchsenloch

Gelungene Eröffnung der Brennsaison im Fuchsenloch



Die Obstbrennerei Heffner eröffnete am Sonntag, den 25.09.2016 die Brennsaison unter dem Motto „100% Hochprozentig“. Der Auftakt des geistreichen Nachmittags bildete die Begrüßung durch den Schnapsbrenner Alois Heffner und die Grußworte von Freund und Bundestagsabgeordneten Alois Gehrig sowie von Ortsvorsteher Helmut Hartmann.


„Es sei wichtig, dass es solche Veranstaltungen gibt,“ so Alois Gehrig, „um die kulturelle Bereicherung gerade im ländlichen Raum zu erhalten und die Sparte Obst- und Gartenbau weiterhin zu fördern.“ Auch in der Funktion des Vorsitzenden des Brennerverbands gratulierte er zu der gelungenen Idee und der Umsetzung des Brennsonntags.


Namens der Familie Heffner bedankt sich Alois Heffner bei den zahlreichen Besuchern und bei allen, die den Brennsonntag aktiv und erfolgreich mitgestalten. Anerkennende Worte richtete er an die vielen Helfer, die seine Familie vor, während und nach dem Hoffest unterstützt haben. Sein besonderer Dank galt seiner Frau Rosi und den drei Kindern für die Organisation der Veranstaltung.


Anschließend lud der Obstbrenner Alois Heffner die interessierten Gäste ein, mitzuerleben, wie der erste Brennkessel mit einer im Juli eingeschlagenen Kirschmaische befüllt wird und erklärte, wie genau der Brennprozess von Statten geht.


Seit Bürgermeister Johan Josef Herold 1878 die amtliche Genehmigung bekam, einen Brandweinkessel auf seiner Hofreite anlegen zu dürfen, liegt diese Brenntradition in der Hand der Familie Heffner. Von den 148 Jahren wird schon fast 50 Jahre davon in der freistehenden Brennerei im Fuchsenloch heimisches Streuobst zu feinen Bränden gebrannt.


Bei strahlendem Sonnenschein und wolkenlosem Himmel machten sich zahlreiche Besucher auf den Weg ins Fuchsenloch. Neben dem Apfelsaft pressen wie bis in die 60er Jahre, konnte die eigene Muskelkraft auch beim Testen der kleinsten Auflesemaschine der Welt eingesetzt werden. Der „Rollblitz“ ist rückenschonend und dient zum mühelosen Auflesen der reifen Früchte. Außerdem konnte die neu eingerichtete Probierstube in der ehemaligen Futterküche besichtigt werden. Schwägerin Marianne Weinlein stellte selbstgemachte Kunst aus Holz aus und rundete das Hoffest mit dekorativen Holzfiguren ab. Wer mochte, konnte sich an den Schautafeln auf Zeitreise durch die Brennereitradition und die Entstehung von der Blüte bis zum fertigen Schnäpsle begeben.

 

Beim Brennereiquiz und der Schätzfrage „Wie viele Zwetschgen sind in dem Glas“ waren Alt und Jung gefragt. Bei den Kindern hat Selina Fieger mit 164 Zwetschgen die richtige Anzahl nur knapp verfehlt und bekam einen 5-l Kanister frischen Apfelsaft. Bei den Erwachsenen tippten gleich zwei Teilnehmer die exakte Anzahl der Zwetschgen – 163. Julia Wollenschläger und Nico Geiger erhielten für Ihr gutes Auge eine Flasche Schnaps und Likör.


Für die kleinen Gäste war die Spielecke ein besonderes Highlight. Beim Tretbullog-Parcours, Stelzenlauf, Sackhüpfen, Malen oder Spielen im Hackschnitzel-Sandkasten kam keine Langeweile auf. Begeisterte Besucher aller Altersgruppen und attraktive und großen Zuspruch findende Angebote charakterisierten den hervorragend organisierten Brennsonntag „100% Hochprozentig“.

 

 

 

Hier können Sie den Zeitungsbericht zur Veranstaltung nachlesen:

www.fnweb.de/fraenkische-nachrichten_artikel,-fnweb-eroeffnung-der-brennsaison